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 Vintage-Newsletter Februar 2020

Taschen sind, vor allem bei einer Frauengarderobe, nicht wegzudenken. Zudem ist eine Tasche das Accessoire Nummer eins, wie ich letzthin in einer Modezeitschrift gelesen habe.

Je nach Gelegenheit geht das Format einer Tasche von riesengross bis winzig klein. 

 

Im Laufe dieses Monats werde ich einige Taschen neu im Shop einstellen. 

Dabei habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich eine Tasche so abbilden kann, damit man das Grössenverhältnis beurteilen kann, was ja nicht immer so offensichtlich ist, wenn man nur das Bild sieht. Denn auch wenn die Masse einer Tasche angegeben sind, ist es oft schwierig, sich vorzustellen, wie gross sie wirklich ist. 

Ich werde in Zukunft bei jeder Tasche ein Bild beifügen, auf dem diese zusammen mit einem Kleid abgebildet ist – möglichst mit einem, zu dem die Tasche passt. Das sieht dann so aus:

 

 

 

Oder auch so:

 

 

Vintage-Taschen zeichnen sich aus durch eine Vielfalt von hübschen und heute nicht mehr häufig gesehenen Details: Vor allem die Verschlüsse faszinieren mich immer wieder; manchmal sind sie so raffiniert gestaltet, dass man nicht auf den ersten Blick realisiert, wie diese geöffnet werden. Ein überzeugender Sicherheitsaspekt. Hier ein paar Verschluss-Beispiele:

 

 

Das Innenleben einer Vintagetasche ist vielmals sehr sorgfältig und fantasievoll ausgestattet: kontrastfarbenes Lederfutter, diverse Innentäschchen, teils mit Reissverschluss, ein passender kleiner Spiegel, ein Lippenstiftfach. Was aber bei Vintagetaschen ganz klar immer fehlt: ein Handyfach 😉

 

Alle hier gezeigten Taschen (und natürlich ebenso die Kleider) sind in meinem Shop erhältlich. 

 

 

Vintage-Newsletter Oktober 2019 

Ich muss mich mal eines Mantels annehmen, welcher schon einige Zeit sozusagen unbeachtet in meinem Shop verbringt, was ich eigentlich gar nicht verstehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass er so «nackt» nicht gerade attraktiv daherkommt, und schon gar nicht, wenn das Bild seine Details und Qualitäten nicht optimal hervorhebt.

 

Das ist er, ein heller Tweedmantel aus den Sechzigerjahren, schlicht und bescheiden. Aus einem warmen Wolltweed, eher grob gewoben und mit pastellfarbenen, kleinen, grünlichblauen Noppen versehen. Also eigentlich gerade richtig für die kommende, kühlere Jahreszeit:

 

 

Aber wie stylt man diesen Mantel? Was trägt man dazu?

Das Einfachste ist, man probiert es mal mit schwarz.  Schwarz geht (fast) immer, finde ich. Ich habe ein paar schwarze Accessoires zusammengesucht und mit dem Mantel kombiniert: schwarze Stiefel, eine schwarze Bucket-Tasche, ein schwarzes Wolltuch mit Fransen und, wenn es regnet, noch ein schwarzer Schirm. Damit das Ganze nicht allzu eintönig wirkt, gehört da aber unbedingt noch ein Farbtupfer dazu. Das kann ein signalrotes Berêt sein, eine auffällige grüne Tasche oder ein Tuch in einer leuchtenden Unifarbe.  Das sähe dann etwa so aus:

 

So ein Farbtupfer könnte man auch mit einem Paar Handschuhen in einer auffälligen Farbe setzen. Schöne Handschuhe verströmen Glamour und sorgen für Aufmerksamkeit. Zudem vervollständigen sie einen Look.

 

 

Das Ganze würde auch mit Accessoires in einem Anthrazit oder in einem dunklem Blau funktionieren; es muss gar nicht unbedingt schwarz sein.

 

 

 

Vintage-Newsletter September 2019 

Westen und Gilets waren für längere Zeit nicht zuoberst auf dem Moderadar, aber gerade für die kühlere Jahreszeit ist eine Weste, ein Gilet oder ein Pullunder ein geniales Kleidungsstück, das schöne Kombinationsmöglichkeiten erlaubt.

 

Altmodisch? Aber nein! Schauen Sie sich mal die beiden Vorschläge unten an. Links zum Beispiel ein Wildlederjupe von Aigner mit einer 40s-Jerseyweste, beides in einem warmen Braun. Rechts eine dunkelblaue 60s-Strickweste zu einem klassischen Aigner-Wolljupe in Beige. Rollkragenpullis oder Blusen gehen gut dazu. 

 

Und hier drei andere Jupe-Westen-Kombinationen:

 

Und immer wieder: mit Accessoires können Sie einen etwas langweiligen Look total aufpeppen. Accessoires machen ein Outfit erst komplett. Schauen Sie sich diese Kombination an. Schon etwas langweilig und, ja, zugegeben, auch etwas altmodisch. Aber mit den passenden Accessoires verwandelt sich der Look in etwas Besonderes, wie das Beispiel unten, finden Sie nicht auch? Auch noch eine Idee wäre, farblich passende blickdichte Strumpfhosen dazu anzuziehen. 

 

Sie finden in meinem Shop viele Accessoires wie Taschen, Hüte, Handschuhe, Foulards oder Schmuck. Schreiben Sie mir, sollten Sie da das Gesuchte nicht finden. Es ist bei weitem nicht mein ganzes Angebot, welches ich im Shop habe. Oder besuchen Sie einen der Anlässe, an welchem ich mit einem Stand vertreten bin. Genaueres im Shop unter AKTUELL.

 

 

 

Vintage-Newsletter August 2019 

Es gibt Kleidungsstücke, die in jede Jahreszeit passen. Solch ein Begleiter durchs ganze Jahr ist der Cardigan. Diese Jäckli gehören zu meinen absoluten Lieblingsstücken überhaupt. Es gibt sie in unzähligen Variationen. Sehr interessant wird es bei Vintage-Cardigans; da hat jede Dekade ihre typischen Schnitte, Materialien und Details. 

Ein paar neu im Shop eingestellte Cardigans sehen Sie hier. Diese reichen von den Fünfzigerjahren bis in die neuere Zeit:

 

 

Ein Cardigan ist im Sommer ein ideales Kleidungsstück für die kühleren Abende oder für Regentage. Sie sind leicht mitzunehmen und haben an einem kleinen Ort Platz. Sie sind schnell angezogen über die Bluse oder das Top und gehen zu Jeans oder Hosen wie auch zu einem Rock oder einem Kleid.

Unten vier Modelle aus den Fünfziger- und Sechzigerjahren. 

Handgestrickte Cardigans sind für mich besonders kostbar. Sie wurden mit Liebe von Hand hergestellt und es steckt viel Knowhow darin. Stricken ist heutzutage wieder aktuell, das zeigen die unzähligen Instagram Posts mit Socken, Pullovern und, eben, Strickjacken/Cardigans. Ich hoffe insgeheim für mich, dass sich dieser Trend noch zu einem Mega-Trend steigert. 

 

Vintagekleidung zu tragen heisst, individuelle Einzelstücke tragen. Niemand sonst trägt dasselbe Teil. Und indem Sie Vintagekleider tragen, tun Sie viel für die Umwelt. Und da Vintagekleider nicht der gängigen Mode unterworfen sind, behält man diese Sachen um einiges länger, daher ist Nachhaltigkeit der zusätzliche tolle Nebeneffekt, den Sie mit solchen Kleidungsstücken ganz nebenbei erlangen.

 

Hier noch ein Zitat über die Vintage-Strickmode aus meinem Lieblings-Vintagebuch «Alles über Vintage-Mode» von Nicky Albrechtsen:

«Jedes Jahrzehnt zeichnet sich durch seinen eigenen kreativen Strickstil aus; in dessen Details spiegeln sich die jeweiligen Trends der Zeit wider. Und doch bleibt das Stricken durch seine Tradition und Kunstfertigkeit ein unabhängiges Mode-Genre.

So gross war das Können, dass Vintage-Pullover, Twinsets, Strickjacken, Pullunder und selbst Bettjacken keinen bekannten Namen auf dem Etikett haben müssen, um auch heute noch als tragbares Sammlerstück anerkannt zu werden.» Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

 

 

Vintage-Newsletter März 2019 

In vielen Modezeitschriften hat es jeweils eine oder mehrere Seiten, auf denen verschiedenste Kleider und Accessoires zu einem Thema vorgestellt werden. Diese Seiten schaue ich immer sehr gerne an. Ich habe mir schon einige Male überlegt, auch mal so eine Seite zu kreieren. Natürlich mit Sachen aus meinem Shop, echt VINTAGE aus vergangenen Zeiten.

 

Und hier meine für Sie gestaltete Modezeitschriftenseite mit dem Thema der neu propagierten Farbe BEIGE:

 

Damit will ich zeigen, dass es auch möglich ist, einen solchen neuen Trend mit Vintageteilen mitzumachen. Ich beobachte mit stillem Genuss, dass der Trend, Vintage oder Second Hand zu tragen, zunimmt. Schon aus Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsgründen macht es total Sinn. Und doppelt Sinn macht es dann auch noch, wenn man realisiert, dass alle Stücke exklusive Einzelstücke sind, die es hoch verdient haben, ein zweites (oder sogar ein drittes) Leben zu haben. Zudem sind diese Sachen von einer Qualität, für die man heute viel Geld bezahlt. Und haben zusätzlich exklusive Details, die man heute aus Kostengründen gar nicht mehr herstellen kann.  

 

 

 

Vintage-Newsletter Februar 2019 

Schürzen sind auch heute noch etwas Praktisches, obwohl man sie immer seltener sieht. Vielleicht noch bei älteren Frauen, die sich das noch von je her gewohnt sind. Bei Hausarbeiten band man sich einfach eine Schürze um, dies vor allem, um die darunterliegende Kleidung zu schützen und zu schonen. Zu früheren Zeiten war dies absoluter Standard. Auch in den Schulen wurden Schürzen getragen; eine völlige Selbstverständlichkeit.

Ich wünschte mir, dass man Schürzen wieder einen prominenteren Platz einräumen würde. Wer Vintagekleidung liebt, kommt fast nicht darum herum. Es gibt Schürzen, die sich sogar als Kleid hübsch machen, mit dem passenden Darunter.

 

Auch bei den Schürzen ist es wie bei den Kleidern: es gibt verschiedene Arten und Genres. Mal die praktischen, robusten, dauerhaften, aus handgewobenem, rustikalem Stoff, hier vier Beispiele:

 

Dann die leichteren Baumwollschürzen aus den Fünfziger-/Sechzigerjahren, meist mit einem nostalgischen Stoffmuster, mit hübschen Details wie Paspeln, verzierten Taschen, Zackenlitzen etc.:

 

Hier noch ein paar ältere Modelle der Dreissiger-/Vierzigerjahre, die einem unweigerlich an alte Filme mit Bediensteten und Serviererinnen erinnern (was aber heutzutage gar nichts mehr damit zu tun haben sollte).

 

 

Und schliesslich die sehr praktischen Halbschürzen, die man sich ganz schnell mal umbinden kann, wenn eine Arbeit ruft, die das Darunter schmutzig lassen werden könnte. Auch hier gibt es die fantasievollsten und zum Teil auch witzigsten Modelle.

 

Jede der hier gezeigten Schürzen finden Sie in meinem Shop. Mehr Bilder und genauere Details entnehmen Sie den jeweiligen Artikelbeschreibungen.

 

 

Vintage-Newsletter Januar 2019 

In einigen Skigebieten werden in den Wintermonaten sogenannte Nostalgie-Skirennen oder andere Nostalgie-Sportanlässe durchgeführt. Dazu braucht man neben den antiken Skiern und den anderen Sportgeräten auch die entsprechenden Original-Kleider. In meiner Vintage-Kleidersammlung befinden sich einige solcher Kleidungsstücke aus verschiedenen Dekaden, die sich für solch einen Anlass eignen. 

 

 

Das Sahnestück unter diesen Sportsachen ist zweifellos diese Original-40er-Skihose in einem makellosen Zustand – erstaunlich! Gefertigt aus dunkelbrauner, wunderbarer Woll-Gabardine. Mit elastischem Fusssteg und sehr schönen Details – ein Traum. Daneben eine leichte Skijacke, die dazu passen könnte, und rechts davon ein Bild aus einem amerikanischen Modekatalog der Vierzigerjahre, wo solch eine Hose fast identisch abgebildet ist. Ein so perfekt erhaltenes Stück findet man selten und hat deshalb auch seinen Preis. 

 

Etwas «jünger» (und auch wesentlich günstiger) sind die folgenden Keilhosen aus den Siebzigerjahren, mit passenden Skipullovern:

Und hier noch einige Nostalgie-Accessoires, die sich für solche Anlässe auch gut machen würden.

 

Alle diese Sportsachen und Accessoires finden Sie in meinem Shop. Mehr Bilder und genauere Details hat es in den Artikelbeschreibungen. Am einfachsten finden Sie alles unter der Kategorie «Outfit des Monats Januar 2019».